Procida: die kleinste Insel in der Bucht von Neapel

Procida,

Es ist fast zwei Wochen her, seitdem ich in Süditalien angekommen bin und mein Aufenthalt neigt sich dem Ende zu. Neapel und seine Region (Kampanien) waren das Endziel meiner Reise, die vor 4 Wochen angefangen hat. Ich habe mich entschieden, hierher zu kommen, weil meine Freundin Leonora mir letztes Jahr einen Reiseführer geschenkt hat, damit ich ihre Herkunftsregion besichtigen kann. Eine super Idee für die Feinschmeckerin, die ich bin 🙂 Letzte Woche habe ich in Neapel die meiste Zeit verbracht, alles zu probieren, was ich konnte. Die Auswahl an Essen ist verrückt! Sowohl süß als auch salzig! Alles war gut aber meine Favorite waren die pizza con provola, die fritti con riso, die risotti frutti di mare, die taralli napoletani ( von allen Farben und Geschmack wie bei „la Tarralleria Napoletana“). In der Stadt bin ich überall durch den historischen Zentrum gelaufen, auf den Straßen, in den Kirchen, am Meer (am Lungomare) und auf den Höhen, um das Mittelmeer und den Vesuv zu bewundern. Ich habe auch die Gelegenheit genutzt, die Ruinen Pompeji in der Nähe zu besichtigen. Aber nach einer Woche im Trubel von Neapel habe ich in Procida, einer kleinen Insel vor der Bucht, die schönste Überraschung meiner Reise gehabt.


Eine malerische Insel in Süditalien

Procida ist die kleinste Insel der Brucht von Neapel. Es ist ungefähr 4 km2 groß und ist der Lebensraum von ungefähr zehntausend Menschen jeden Alters. Die Bootfahrt von Neapel dauert nur ca. eine halbe Stunde. Also die Insel ist überhaupt nicht isoliert. Auch im Winter sind die Verbindungen gut: mehr oder weniger zehn am Tag. Also ich habe mich entschieden, dorthin zu fahren und vor Ort eine Woche zu bleiben, um wie immer Stressfrei besichtigen zu können und mehr von der Atmosphere mitzubekommen.

In Procida habe ich das Glück gehabt, die meiste Zeit Sonne zu haben. So konnte ich die Farben dieser Insel schätzen, die wie eine riesige Postkarte aussieht, da sie so schön ist.

Marina Corricella
Terra Murrata à Procida
Terra Murata
Santa Margherita Nuova (Procida)
Santa Margherita Nuova
Santa Maria delle Grazie (Procida)
Santa Marta delle Grazie
Marina Chiaolella
Aussicht vom Chiaiolella Strand
Presqu'île de Vivara (Procida)
Brücke Richtung Halbinsel Vivara

Eine Woche im Rhythmus von Procida

Anfang Februar ist das Wetter so schön wie im Frühling. Nur am Meer weht der kalte Wind. Ich kann eine Wohnung im Zentrum mit einer sonnigen (und warmen) Terrasse zum Mittagessen geniessen. In der Nebensaison sind die meisten Restaurants der Insel geschlossen, aber alle Geschäfte und einige Cafés und Snacks sind geöffnet. So komme ich in den Rhythmus des lokalen Lebens.

Vormittags höre ich die Kinder zur Schule gehen. Manchmal gehe ich in ein Café, wo ich süßes Gebäck von Neapel wie Sfogliatella finde, aber auch die lokale Spezialität, die Lingua al Limone. Ich kaufe bei lokalen Händlern ein, wo ich saisonales Obst und Gemüse, Pasta, Gebäck aus der Region aber auch Büffel Mozzarella und Fisch kaufe 🙂 🙂 🙂 . Mein Italienisch ist solala aber das Kommunizieren klappt irgendwie schon. Händler sind die besten Ratgeber für die Zubereitung Ihrer Produkte. Ich koche jeden Tag und zum Glück kann ich auf meiner sonnigen Terrasse jeden Mittag Essen. Da die Insel klein ist, entdecke ich sie zu Fuß. Auf meinem Weg sehe ich viele bunte Häuser, Roller, motorisierten Dreiräder, aber auch Zitronenbäume, Clementinen und Orangenbäume. Ich mache Fotos und da ich auf einer Insel bin, setze ich mich oft ans Meer, um es zu betrachten…


Hier war mein Aufenthalt schön. Neapel war der Liebling meines Magens auf dieser Reise und die Atmosphäre von Procida die schöne Überraschung. Die Bevölkerung auf der Insel ist einladend und abgesehen von einem einzelnen bewölkten Tag habe ich die ganze Woche schönes Wetter gehabt. Also kurz gesagt war es wieder mal eine schöne „Slow-Travel“ Erlebnis, ein Aufenthalt, an den ich mich erinnern werde. Jetzt ist es Zeit nach Neapel zurück, dann ist es Paris. Nachdem ich Lyon, Turin, Neapel und Procida hintereinander besucht habe, freue ich mich, meine Familie und Freunde wieder zu sehen.

1 comment

  1. Liebe Mylene,

    es war mal wieder schön, Deine Erlebnisse zu verfolgen.
    Nach Kolumbien werden wir es wohl nie schaffen – aber Neapel sollte doch mal möglich sein!
    Ich freue mich schon auf Deine Erlebnisse in Baienfurt am 9. März.

    viele Grüße
    Walter

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