Eine Woche in Turin, die schöne Piemonterin

Neapel,

Heute nach einer ganzen Woche in Turin bin ich Italien durchgereist. Ja, heute morgen bin ich mit dem Zug von Torino-Porto-Nueva zum Bahnhof Napoli-Centrale gefahren. Ich habe einen Sprung von Norden, nah an der Alpen, bis nach Süden, am Mittelmeer gemacht. Das Mittelmeer ist mein Endziel auf dieser Reise. Turin war die Stadt auf dem Weg. Von Lyon aus leicht zu erreichen und mit dem Rest von Italien gut verbunden, war sie eine Stadt, die ich noch nicht kannte. Also habe ich dort angehalten und sie im „slow“ Modus entdeckt: d.h. eine ganze Woche lang.


Turin: italienisches Flair an den Bergen

Als ich in Turin angekommen bin, wusste ich nichts über diese Stadt. Abgesehen von der “ Juventus“ hätte ich nichts damit in Verbindung bringen können. Turin liegt jedoch sehr nah an der Grenze zu Frankreich. Sie ist die 4. Stadt in Italien, die Hauptstadt des Piemont, eine große Studentenstadt und unter anderem die Heimat von Fiat und Lavazza. Trotzdem kannte ich sie nicht. Turin ist weder Rom, noch Venedig, noch Florenz, noch ist sie eine bunte Stadt an der Mittelmeerküste. In meinem Kopf war sie Italien, aber nicht das von Postkarten. Und doch habe ich in dieser Stadt mit den Alpen im Hintergrund das italienische Flair gespürt.

In Turin sprechen die Leute mit ihren singenden Akzenten. Leicht sprechen Sie einem an, wenn er in der Nähe ist. Egal ob auf der Straße (wenn man verloren steht), in Cafés oder in kleinen Restaurants. Von Kindern bis zu alten Damen sind die Leute freundlich (ja auch in Turin im Norden), sehr höflich und sehr geduldig mit denjenigen, die ihre Sprache nicht beherrschen (ein Glück für mich!). Mit ihnen ist es einfach. Wir versuchen piano piano und wenn es nicht funktioniert, dann con le mani (mit den Händen).

Hier ist der Kaffee sehr gut und nicht teuer. Es gibt viele kleine Märkte und man isst gut. Für Snacks habe ich sehr oft Bugie Fritte gegessen. Sie sind in allen Bäckereien (vor dem Karneval) zu finden. Ich habe auch Agnolotti a la piemontese mehr mals geniessen können (das sind kleine Fleischravioli aus frischen Nudeln). Es ist einfach und es schmeckt vor allem mit Ragú-Sauce. Also in Turin, nah an den Bergen, war ich in Italien schön angekommen.


Meine Spaziergänge in Turin

Turin im Januar zu besichtigen, war schön. Ich hatte die ganze Woche blauen Himmel. Auch wenn ich mir die Zeit genommen habe, das berühmte ägyptische Museum und das Kino Museum zu besuchen (was sich gelohnt hat), habe ich am meistens die Zeit draußen gemocht. Spazierengehen beim schönen Wetter. Das historische Zentrum mit seinen Plätzen, Palästen und Kirchen und der berühmten Mole Antonelliana, ist sehr schön. Dazu gibt es in Turin ein Museum für urbane Kunst, ein großartiges öffentliches Kunstprojekt mit fast 150 Werken von 96 Künstlern im Freien. Also habe ich mir natürlich die Zeit genommen, dorthin zu gehen. Auf meinen Reisen ist sowas immer ein Highlight. Also jetzt die Bilder.

  • Das Zentrum
  • Am dem Fluß Pô

Turin war schön zu erleben. Es war auch die Gelegenheit für mich, mein wenig italienisch aufzufrischen, bevor ich den Süden Neapel und die Umgebung erkunde. Jetzt bin ich da und kann kaum erwarten, mehr zu sehen.

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