Die Zeit in Andalusien ist vorbei…

Paris,

Ich habe 15°C verloren, als ich Sevilla vor einigen Tagen verlassen habe: „schwer“! Insgesamt habe ich 8 Wochen in Andalusien verbracht und ich fand das Erlebnis hamma. Dort habe ich tolle Menschen kennengelernt. Ich war die ganze Zeit von der Sonne, den Farben und der Gitarre begeistert. Ich habe genossen, mich zu erholen, und neue Sachen zu entdecken. Und das Wichtigste für mich: ich bin wieder einigermaßen körperlich, psysisch und kognitiv fit. Vor einigen Monaten ging nichts mehr und ich könnte schon einigen Wochen vor dem Ende meines Vertrags nichts dagegen tun. Das war ein sehr schwerer Moment aber nun nach diesen zwei andalusischen Monaten habe ich das Gefühl, mein Kraft wieder gefunden zu haben.


Mein andalusisches Erlebnis hat das Ziel erfüllt

Ich fühle mich wieder wohl

Andalusien war dieses Jahr für mich mehr als eine Reise. Das war eine Wende. Anfang Juni hatte ich geschafft, einen Teil meiner Kraft wiederzukriegen aber schnell wieder bei der Vorbereitung meiner Abreise aus Deutschland verloren. Deswegen habe ich in Juli viel geschlafen und es ist erst ab August, dass ich wirklich versucht habe, in der Sonne mein Wohl wieder in Griff zu bekommen. Während diesen 2 Monaten in Andalusien, habe ich fast jeden Tag die Sonne genossen. Die Spanischkurse jeden Vormittag in Malaga haben mir wieder einen Rahmen gegeben. Ich habe jeden Nachmittag Siesta gemacht aber hatte trotzdem einen Rhythmus. Das hat mir gut getan. Meerwasser hat mir auch gut getan. Anschliessend in September brachte mir der Flamenco Workshop ein regelmässiges Körpertraining. Also ja, Andalusien hat mich einigermassen wieder fit gemacht, auch wenn es noch nicht perfekt ist.

Ich habe Spanisch gelernt…

Diese zwei Monate waren reich in neuen Begegnungen, neuen Lernen und Entdeckungen. Da ich keine Spanisch in der Schule gelernt habe, wurde das Spanischlernen ein sehr wichtiger Schritt, um in die andalusische Kultur einzutauchen. Damit das Eintauchen total ist, hätte ich bestimmt gebraucht, den ganzen Tag auf spanisch zu sprechen. Das war aber mit den anderen Studenten unmöglich (und letzt endlich auch gut so). Trotzdem, überraschenderweise, kann ich heute sagen, dass ich Spanisch kann. Nach den Kursen in Enforex, habe ich weiter mit Leuten gesprochen, mit der Babbel App geübt und ich habe mich an eine Tandem App angemeldet (die Tandem App heisst übrigens Tandem ^^). Also mein Wortschatz ist nicht sehr breit aber ich kann einfache Gespräche auf Spanisch halten ohne eine andere Sprache zu nutzen. Also immer hin!

… und auch Flamenco

Der Flamenco war für mich auch ein schönes Erlebnis! Ich war so motiviert, diesen Tanz zu lernen, dass ich nicht einmal gedacht habe, dass 4 Wochen Workshop eventuell zu viel sein könnten. Aber das war doch zu viel! Auch wenn ich letzt endlich durchgehalten habe, war die letzte Woche schwer und sehr anstrengend. Und noch mehr, weil ich sogar in der letzte Woche ein Niveau höher gestiegen bin. Also schön aber anstrengend. (Note für mich selbst: fürs Tanzen 2 Wochen Workshop sind mehr als genug ^^)

Also die Lange, die ich gebucht habe, war nicht optimal aber die Kurse waren super. Wir haben nicht nur Tanz Technik gelernt sondern auch viele Theorie über den Flamenco Rhythmen und der Kommunikation zwischen dem Tanzer und den Musikern. Die Theorie war schön aber mein Tanz war angespannt. Alle diese Technik um die Füssen gegen den Boden zu schlagen und dann noch die Geschwindigkeit waren für mich zu viel. Letzt endlich ist der baile Flamenco ein Tanz, der zwar sehr schön ist aber der für mich nicht natürlich ist. Es war schwer mich da komplett zu entspannen auch nach 4 Wochen. Nach dieser Erfahrung würde ich sagen, dass so schön wie der baile Flamenco ist, hat er nicht die anderen Tanzen in meinem Herz überholt. Trotzdem habe ich mich schöne und bequeme Flamenco Schuhe geschenkt. Also falls die Lust da ist, habe ich schon was ich brauche, um weiter zu machen.


Jetzt kann das Abenteuer starten

Eine neue Denkweise

Das Ende der andalusischen Reise ist für mich auch eine Wende in meinem Jahr, wo Alles möglich ist. Ich brauchte einen Rahmen, um in Spanische gute Grundkenntnisse zu kriegen, und um wieder fit zu werden. Deswegen hatte ich Alles im Voraus geplant: die 2 Monaten Kurse, die 2 Hauptziele, die 2 Unterkünfte, usw…Das beruhigte mich an diesem Moment, zu wissen, dass ich nichts mehr vor Ort organisieren musste. In meinem Zustand war das beruhigend. Jedoch habe ich nicht die Ziele dieses Jahres vergessen: entschleunigen, loslassen, wagen und mich vom unsicheren Leben führen lassen.

Ich möchte immer noch dieses Jahr mit den Themen „Sonne, Farbe, Musik, Tanz, Spanisch, Multikulturalität“ weiter erleben. Nur werde ich ab jetzt nicht Alles vorplanen. Ich möchte immer noch ein Jahr ohne Winter (wenn ich die Wahl habe, dann lieber ohne die Kälte). Wie geplant möchte immer noch Richtung Südamerika und Karibik weiter reisen. Aber für die Details lasse ich mich vom Leben überraschen und vom Bauchgefühl führen.

Ziel: Abenteuer

Das nächste Ziel ist die erste Überraschung meines Jahres (wo Alles möglich ist). Der Plan war, nach Andalusien an der Hochzeit von Freunden in Frankreich teilzunehmen, und dann nach Buenos Aires (Heimat des Tango Argentino) zu fliegen. Aber scheinbar existieren manche Pläne nur um geändert zu werden…

Ende Mai treffe ich mich mit einem alten Freund. Er zeigt mir Urlaubsbilder aus Kolumbien vom letzten Jahr und lässt noch ein „Cumbia“ CD in seinem Player laufen. Das spricht mich an. Cumbia klingt mir wie bekannt vor. Dann bei meiner Abschiedsfeier empfehlt mir ein kolumbianischer Freund sein Land zu besichtigen. Eine Reise nach Kolumbien würde total mit den Themen meines Jahren passen, meinte er. Schliesslich sagt man, dass die Kolumbianer den besten Tanzern in ganzen Südamerika gehören und dass der kolumbianische Salsa da sehr beliebt ist. Das spricht mich auch an. Und letzt endlich in Juli als ich nach Flugtickets für Buenos Aires gesucht habe, waren die Tickets mega teuer im Gegensatz zu den für Bogotá, für die es gerade ein unschlagbares Angebot gab ==> so ist mein nächstes Ziel Kolumbien geworden.


Kolumbien, hier komme ich!

Seitdem ich meinen Flug gebucht habe, habe ich viel über Kolumbien gelesen und habe auch viele Bilder geschaut. Ich denke jetzt, dass ich die beste Wahl fürs Abenteuer getroffen habe. Schon freue ich mich auf die farblichen Straßen und Gassen, auf die Landschaften, auf den Salsa und Cumbia und auf die roten Bohnen 🙂 Ich habe aktuell noch keinen genauen Plan dort aber ich denke, dass ich einfach meiner Lust und meinem Bauchgefühl vor Ort folgen werde. Ich fliege heute. Also ab ins Abenteuer!

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